Projekte zum 99. & 100. Geburtstag Ludwig Harigs

Projekte zum 99. & 100. Geburtstag Ludwig Harigs

Hausparty / Sponsorenparty, Veranstaltungsformat im Haus Harig, Sommer, 2026, 99. Geburtstag

  1. Ausgangspunkt und Idee

Die „Hausparty“ bzw. das Veranstaltungsformat im Haus Harig soll den 99. Geburtstag als Anlass nutzen, um einen niederschwelligen, zugleich aufmerksamkeitsstarken Auftakt für die Jubiläumsjahre zu schaffen.

Ziel ist es, das Haus als symbolischen Ort stärker sichtbar zu machen und gleichzeitig potenzielle Unterstützer (Sponsoren, Partner) für zukünftige Projekte zu gewinnen.

Ein zentrales Element ist dabei auch das Storytelling rund um den Ort selbst sowie die Verbindung von persönlicher, literarischer und regionaler Geschichte.

  1. Zielsetzung
  • Gewinnung von Sponsoren und Unterstützern für das Jubiläumsjahr 2027
  • Sichtbarmachung des Hauses Harig als kultureller Ort
  • Aufbau von medialer Aufmerksamkeit (SZ, SR etc.)
  • Positionierung der Gesellschaft als aktiver, vernetzter Akteur
  • Schaffung eines Formats mit Wiedererkennungswert für kommende Jahre
  1. Maßnahmen und Umsetzung
  • Entwicklung eines Einladungskonzepts für Sponsoren (Rolf Strauß)
  • Gestaltung eines begleitenden Layouts (Susanne Diemer)
  • Prüfung und Abstimmung zur „Vignettierung“ des Hauses (inkl. Sicherheitsaspekte, Klärung durch Lukas Harig)
  • Ansprache potenzieller Sponsoren (z. B. regionale Unternehmen)
  • Medienarbeit und Begleitung (SZ, Saarländischer Rundfunk)
  • Einbindung der Stadt Sulzbach (Kontakt über Bürgermeister Michael Adam)
  • Abstimmung mit bestehenden Vereinsstrukturen und Partnern
  1. Zeitplan
  • März 2026: Konzeptklärung und Abstimmung im Vorstand
  • Frühjahr/Sommer 2026: Ansprache Sponsoren und Partner
  • Herbst 2026 / 99. Geburtstag: Durchführung der Veranstaltung
  1. Finanzierung
  • Ziel: externe Sponsoren
  • Ergänzend: Sachleistungen und Eigenmittel
  • Prüfung kommunaler Unterstützung
  1. Nachhaltigkeit und Wirkung
  • Aufbau eines tragfähigen Formats für wiederkehrende Veranstaltungen
  • Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung des Hauses
  • Grundlage für größere Jubiläumsformate 2027

Lesezug (Saarbahn / öffentlicher Raum)

  1. Ausgangspunkt und Idee

Der „Lesezug“ ist ein öffentlich sichtbares Kulturprojekt im Nahverkehr, das Literatur von Ludwig Harig in den Alltag der Menschen bringt. Ein Zug der Saarbahn soll temporär als literarischer Raum gestaltet werden.

Die Idee verbindet Literatur, Mobilität und Öffentlichkeit und nutzt den Anlass des 100. Geburtstags sowie das 30-jährige Jubiläum der Saarbahn (2027).

  1. Zielsetzung
  • Niedrigschwelliger Zugang zu Literatur im öffentlichen Raum
  • Sichtbarkeit von Ludwig Harig im Alltag der Region
  • Ansprache neuer und jüngerer Zielgruppen
  • Starke mediale und kommunikative Wirkung
  • Verbindung von Kultur, Verkehrsbetrieb und regionaler Identität
  1. Maßnahmen und Umsetzung
  • Entwicklung eines Gestaltungskonzepts für den Zug (Texte, Audio, visuelle Elemente)
  • Ansprache der Saarbahn (Vorstandsebene)
  • Einbindung von Medienpartnern (SR, SZ)
  • Kooperation mit Schulen (z. B. Theodor-Heuss-Schule Sulzbach)
  • Beteiligung von Schüler:innen (Texte, Lesungen, Beiträge)
  • Redaktionelle und kommunikative Begleitung
  • Abstimmung mit weiteren Jubiläumsaktivitäten der Saarbahn
  1. Zeitplan
  • 2026: Konzeptabstimmung und Partnergewinnung
  • 2026–2027: Entwicklung und Umsetzung
  • 2027: Durchführung im Jubiläumsjahr
  1. Finanzierung
  • Mögliche Kooperation mit Saarbahn (Sachleistung/Projektpartnerschaft)
  • Öffentliche Förderung und/oder Sponsoring
  • Unterstützung durch Medien- und Bildungspartner
  1. Nachhaltigkeit und Wirkung
  • Modellprojekt für Kultur im öffentlichen Raum
  • Übertragbarkeit auf andere Linien oder Städte
  • Stärkung der Wahrnehmung Harigs über klassische Literaturkreise hinaus

Hauskonzert zum 100. Geburtstag

  1. Ausgangspunkt und Idee

Ein musikalisch-literarisches Hauskonzert mit Liedern auf Texte von Ludwig Harig (z. B. durch Hans Bollinger und Mitwirkende) soll als kultureller Höhepunkt im Jubiläumsjahr dienen.

Das Format verbindet Musik, Literatur und Performance und knüpft an bestehende Netzwerke sowie frühere Ideen (z. B. „Begegnung auf der Grenze“) an.

  1. Zielsetzung
  • Künstlerische Würdigung des Werks Harigs
  • Verbindung von Literatur und Musik
  • Öffentlichkeitswirksames Veranstaltungsformat
  • Nutzung bestehender Fördermittel und Kooperationen
  • Integration in größere Jubiläumsaktivitäten (z. B. 1. Mai Bezug, thematische Abende)
  1. Maßnahmen und Umsetzung
  • Terminfindung (mögliche Freitage: 16.10., 30.10., 13.11.)
  • Abstimmung mit Mitwirkenden (Hans Bollinger, Gruppe Espe etc.)
  • Klärung des Veranstaltungsortes (Haus Harig oder alternativer Ort)
  • Abstimmung mit Kooperationspartnern (z. B. Begegnung auf der Grenze)
  • Einbindung musikalischer und ggf. filmischer Elemente
  • Organisation von Technik, Raum und Ablauf
  1. Zeitplan
  • 2026: Konzept- und Terminklärung
  • Herbst 2026: Durchführung als Pilot- oder Auftaktveranstaltung
  • 2027: mögliche Wiederaufnahme oder Erweiterung
  1. Finanzierung
  • Kombination aus Eigenmitteln, Fördermitteln und Partnerbeiträgen
  • Prüfung vorhandener Mittel bei Kooperationspartnern
  • Sponsoringoptionen
  1. Nachhaltigkeit und Wirkung
  • Aufbau eines wiederholbaren Konzertformats
  • Verbindung von Musikszene und literarischem Erbe
  • Erweiterung des Netzwerks der Gesellschaft

Veranstaltungen in der Stadtbücherei (Salzbrunnenhaus)

  1. Ausgangspunkt und Idee

Die Stadtbücherei im Umfeld des Salzbrunnenhauses soll als niedrigschwelliger Veranstaltungsort für Lesungen, Gespräche und kleinere Formate dienen.

Durch die gute Zugänglichkeit eignet sich der Ort besonders für regelmäßige Veranstaltungen und Kooperationen.

  1. Zielsetzung
  • Etablierung eines festen Veranstaltungsortes in Sulzbach
  • Kontinuierliche Sichtbarkeit des Vereins
  • Ansprache breiter Zielgruppen
  • Einbindung lokaler Netzwerke und Partner
  • Vorbereitung eines Veranstaltungsprogramms für 2027
  1. Maßnahmen und Umsetzung
  • Kontaktaufnahme und Abstimmung mit der Büchereileitung (Martin Degen)
  • Terminplanung für 2027 (frühzeitige Reservierung)
  • Entwicklung eines Veranstaltungsprogramms (Lesungen, Gespräche, kleinere Formate)
  • Zusammenarbeit mit lokalen Medien (Ankündigungen, Berichterstattung)
  • Organisation einfacher Veranstaltungsinfrastruktur (Catering etc.)
  • Einbindung externer Partner und Referent:innen (z. B. Ralph Schock)
  1. Zeitplan
  • 2026: Abstimmung und erste Terminreservierungen
  • 2027: Umsetzung eines regelmäßigen Veranstaltungsprogramms
  1. Finanzierung
  • Geringe Kostenstruktur (Raum, Catering, Organisation)
  • Unterstützung durch lokale Partner und ggf. Stadt Sulzbach
  • Sponsoring für einzelne Veranstaltungen möglich
  1. Nachhaltigkeit und Wirkung
  • Aufbau eines festen kulturellen Ortes für die Gesellschaft
  • Verstetigung von Veranstaltungsformaten

Stärkung der lokalen Verankerung

Schulprojekte

  1. Ausgangspunkt und Idee

Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.

Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.

  1. Zielsetzung
  • Integration Harigs in Unterricht und Prüfungsformate
  • Ansprache von Grundschule, Mittelstufe und Abitur
  • Aufbau von Kooperationen mit Bildungseinrichtungen
  • Förderung literarischer Bildung im Saarland
  • Langfristige Sichtbarkeit im Bildungssystem
  1. Maßnahmen und Umsetzung
  • Ansprache der zuständigen Kommission für Abiturtexte
  • Kontaktaufnahme zu Bildungsakteuren (z. B. Jessica Heide)
  • Einbindung von Jörg Sämann (bereits im Gespräch)
  • Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Impulsen
  • Kooperation mit Schulen (z. B. Theodor-Heuss-Schule Sulzbach)
  • Einbindung in Projekte wie „Harig lesen“
  • Organisation von Lesungen oder Workshops an Schulen
  1. Zeitplan
  • 2026: Gespräche und Netzwerkaufbau
  • 2026–2027: Pilotprojekte an Schulen
  • ab 2027: mögliche Verstetigung im Unterricht
  1. Finanzierung
  • Öffentliche Bildungsförderung
  • Projektmittel
  • Kooperationen mit Schulen und Institutionen
  1. Nachhaltigkeit und Wirkung
  • Langfristige Integration in Bildungspläne
  • Aufbau einer neuen Generation von Harig-Leser:innen
  • Verbindung von Wissenschaft, Schule und Kulturarbeit

„Urweiler Elegie“ (Neuauflage / Gestaltung)

    1. Ausgangspunkt und Idee

    Die „Urweiler Elegie“ soll im Rahmen einer gestalterisch überarbeiteten Neuauflage neu zugänglich gemacht werden.

    Im Fokus stehen dabei sowohl inhaltliche als auch ästhetische Aspekte der Präsentation.

    1. Zielsetzung
    • Neuauflage und visuelle Aufbereitung eines zentralen Textes
    • Stärkung der Wahrnehmung einzelner Werke Harigs
    • Verbindung von Text, Gestaltung und Vermittlung
    • Ergänzung der Jubiläumsaktivitäten um ein konkretes Publikationsprojekt
    1. Maßnahmen und Umsetzung
    • Abstimmung der Gestaltungsentwürfe (Susanne Diemer / Gerhard Sauder)
    • Redaktionelle und inhaltliche Prüfung
    • Klärung von Layout, Druck und Publikation
    • Integration in kommunikative Maßnahmen (z. B. Veranstaltungen, Ausstellungen)
    • ggf. Kombination mit Lesungen oder Präsentationen
    1. Zeitplan
    • 2026: Gestaltung und Abstimmung
    • 2026/2027: Produktion und Veröffentlichung
    • 2027: Präsentation im Jubiläumskontext
    1. Finanzierung
    • Produktionskosten (Druck, Gestaltung)
    • mögliche Fördermittel oder Sponsoring
    • Eigenleistungen und Kooperationen
    1. Nachhaltigkeit und Wirkung
    • Sichtbarmachung eines spezifischen Werkes
    • Ergänzung zu digitalen und Veranstaltungsformaten
    • Beitrag zur langfristigen Werkpflege

    Schulprojekte

    1. Ausgangspunkt und Idee

    Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.

    Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.

    1. Zielsetzung
    • Integration Harigs in Unterricht und Prüfungsformate
    • Ansprache von Grundschule, Mittelstufe und Abitur
    • Aufbau von Kooperationen mit Bildungseinrichtungen
    • Förderung literarischer Bildung im Saarland
    • Langfristige Sichtbarkeit im Bildungssystem
    1. Maßnahmen und Umsetzung
    • Ansprache der zuständigen Kommission für Abiturtexte
    • Kontaktaufnahme zu Bildungsakteuren (z. B. Jessica Heide)
    • Einbindung von Jörg Sämann (bereits im Gespräch)
    • Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und Impulsen
    • Kooperation mit Schulen (z. B. Theodor-Heuss-Schule Sulzbach)
    • Einbindung in Projekte wie „Harig lesen“
    • Organisation von Lesungen oder Workshops an Schulen
    1. Zeitplan
    • 2026: Gespräche und Netzwerkaufbau
    • 2026–2027: Pilotprojekte an Schulen
    • ab 2027: mögliche Verstetigung im Unterricht
    1. Finanzierung
    • Öffentliche Bildungsförderung
    • Projektmittel
    • Kooperationen mit Schulen und Institutionen
    1. Nachhaltigkeit und Wirkung
    • Langfristige Integration in Bildungspläne
    • Aufbau einer neuen Generation von Harig-Leser:innen
    • Verbindung von Wissenschaft, Schule und Kulturarbeit

    Schulprojekte

    1. Ausgangspunkt und Idee

    Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.

    Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.

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    • Integration Harigs in Unterricht und Prüfungsformate
    • Ansprache von Grundschule, Mittelstufe und Abitur
    • Aufbau von Kooperationen mit Bildungseinrichtungen
    • Förderung literarischer Bildung im Saarland
    • Langfristige Sichtbarkeit im Bildungssystem
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    • Verbindung von Wissenschaft, Schule und Kulturarbeit

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    Projekte zum 99. & 100. Geburtstag Ludwig Harigs

    Teilnahme der Ludwig-Harig-Gesellschaft am Literaturfestival erLESEN vom 16. bis zum 25. April 2027

    erLESEN vom 16. bis zum 25. April 2027 | Die Ludwig-Harig-Lounge

    Seit 2018 organisieren der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zusammen mit den saarländischen Mitgliedsbuchhandlungen und Verlagen, das Literaturfestival erLESEN. Schnell hat sich erLESEN zu einem Literatur-Event mit Ausstrahlung weit über das Saarland hinaus etabliert. Bekannte Namen der deutschen Literaturszene lesen bei den mittlerweile ca. 40 Veranstaltungen des Festivals neben vielen saarländischen Autoren.

    Der SR als Medienpartner garantiert große Aufmerksamkeit für das Festival, ebenso wie die ausführliche Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung.

    Diese anhaltend große mediale Aufmerksamkeit wollen wir mit der Teilnahme an erLESEN 2027 für uns nutzen.

    Zusammen mit der Partnerbuchhandlung „Buchhandlung am Markt“ wollen wir vom 19.04. – 24.04.2027 im KuBa – Kulturzentrum am Eurobahnhof eine „Ludwig-Harig-Lounge“ einrichten.

    Geplant sind:

    • Lesungen mit Preisträgern des Ludwig-Harig-Stipendiums
    • Vorträge/Diskussionen z. B. mit Prof. Werner Jung als Hrsg. des Ludwig-Harig-Lesebuch (in Planung Aisthesis Vlg, 2027)
    • Verkauf von Büchern/Restbestände, die im Besitz der LHG sind
    • Weitere Veranstaltungen evtl. in Zusammenarbeit mit der Johannes-Kühn-Gesellschaft

     

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    Projekte zum 99. & 100. Geburtstag Ludwig Harigs

    Harig lesen – Geschichten neu entdecken

    Ludwig Harig zählt zu den wichtigsten saarländischen Autoren der Nachkriegszeit. Sein Werk zeichnet sich durch Sprachbewusstsein, politische Reflexion und formale Experimentierfreude aus. Dennoch ist seine literarische Präsenz im öffentlichen Bewusstsein heute rückläufig, insbesondere bei jüngeren Generationen.

    Das Projekt „Harig lesen – Geschichten neu entdecken“ möchte dies ändern, indem es die Texte Ludwig Harigs in einen neuen, lebendigen Kontext stellt. Leserinnen und Leser – ob literarisch interessiert, wissenschaftlich forschend oder einfach neugierig – sind eingeladen, ihre persönliche oder analytische Auseinandersetzung mit Harigs Werk in Form von kurzen Beiträgen, Essays, Videos oder Audiobeiträgen einzureichen.

    Harig lesen – Geschichten neu entdecken | Netzer kam aus der Tiefe des Raumes

    Netzer kam aus der Tiefe des Raumes Netzer kam aus der Tiefe des Raumes. Notwendige Beiträge zur Fußballweltmeisterschaft ist ein literarisch-satirisches Fußballbuch aus dem Jahr 1974, herausgegeben von den deutschen Autoren Ludwig Harig und Dieter Kühn. Es erschien...

    Harig lesen – Geschichten neu entdecken | Weh dem, der aus der Reihe tanzt

    Ein zentrales Werk in Ludwig Harigs autobiografischer Romantrilogie ist „Weh dem, der aus der Reihe tanzt". Der Titel greift eine alltägliche Redensart auf und macht aus der leichten Warnung vor Eigensinn eine existenzielle Drohung. Wer nicht mitmarschiert, wird...

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    Ein passender Bezugspunkt bei Ludwig Harig ist sein autobiografisch geprägtes Buch „Ordnung ist das ganze Leben“. Schon der Titel spielt bewusst mit dem bekannten Sprichwort „Ordnung ist das halbe Leben“ — und verschiebt es ins Absolute. Damit verweist Harig auf eine...

    Michael Krüger | Harig lesen – Geschichten neu entdecken

    Michael Krüger (*1943) ist ein deutscher Schriftsteller, Lyriker und Herausgeber. Er war langjähriger Verleger und Leiter der renommierten Hanser Literaturverlage und prägte so die deutschsprachige Literaturszene entscheidend. Krüger ist Autor zahlreicher...

    Harig lesen – Geschichten neu entdecken

    Ludwig Harig zählt zu den wichtigsten saarländischen Autoren der Nachkriegszeit. Sein Werk zeichnet sich durch Sprachbewusstsein, politische Reflexion und formale Experimentierfreude aus. Dennoch ist seine literarische Präsenz im öffentlichen Bewusstsein heute...

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    Saarbrücker Zeitung 16.04.26

    Harig lesen:

    Lyrik:

    Zustand und Veränderungen, 1963.

    Hundert Gedichte. Alexandrinische Sonette, Terzinen, Couplets und andere Verse in strenger Form, 1988.

    Prosa:

    Reise nach Bordeaux, 1965.

    Sprechstunden für die deutsch-französische Verständigung und die Mitglieder des Gemeinsamen Marktes. Ein Familienroman, 1971.

    Allseitige Beschreibung der Welt zur Heimkehr des Menschen in eine schönere Zukunft, 1974.

    Die saarländische Freude. Ein Lesebuch über die gute Art zu leben und zu denken, 1977, Neuausg. 1982, Taschenbuchausg. 1983.

    Der kleine Brixius. Eine Novelle, 1980.

    Rousseau. Der Roman vom Ursprung der Natur im Gehirn, 1978, Neuausg. 1981, 1998.

    Ordnung ist das ganze Leben. Roman meines Vaters, 1986, Neuaufl. 1987, Taschenbuchausg. 1989 u. ö.

    Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Roman, 1990.

    Wer mit den Wölfen heult, wird Wolf. Roman, 1996.

    Und wenn sie nicht gestorben sind. Aus meinem Leben, 2002.

    Kalahari. Ein wahrer Roman, 2007.

    Wie die Wörter tanzen lernten. Eine erlebte Poetik, mit Bildern v. Franz Zauleck, 2009.

    Essays:

    Das Rauschen des sechsten Sinnes. Reden zur Rettung des Lebens und der Literatur, 1985.

    Begleitessay zu Vercors Das Schweigen des Meeres, 1999.

    Hörspiele:

    Stilübungen. 99 Variationen über ein Thema von Raymond Queneau, SR 1957, Regie: Albert Carl Weiland.

    Das Geräusch, SDR 1963, Regie: Oskar Nitschke, als Buch 1965.

    Das Fußballspiel, SR/SWF 1966, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Enno Dugend/Helmut Fackler, als Buch 1967.

    Starallüren, SR/SDR1966, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Heinrich Konietzny, als Buch 1967.

    Ein Blumenstück, SR/HR/SDR/SWF 1968, Regie: Hans Bernd Müller, als Buch 1969.

    Max Bense/Ludwig Harig, Der Monolog der Terry Jo, SR/RB 1968, Regie: Klaus Schöning.

    Staatsbegräbnis 1, SR/WDR 1969, Regie: Johann M. Kamps, als Buch 1969.

    Entstehung einer Wortfamilie, BR/WDR 1972, Regie: Heinz Hostnig.

    Staatsbegräbnis 2, SR/WDR 1973, Regie: Ludwig Harig.

    Ein Blumenstück, NDR/WDR 1979, Regie: Heinz Hostnig.

    Simplicius Simplicissimus (nach Grimmelshausen), SFB/WDR 1984, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Espe, als Buch 1997.

    Drei Männer im Feld, WDR 1986, Regie: Hans Gerd Krogmann. (auch Sprecher)

    Amol is gewen a Jiddele, WDR 1988, Regie: Norbert Schaeffer, Komposition: Espe.

    Übersetzungen:

    Eugen Helmlé/Ludwig Harig, Raymond Queneau, Heiliger Bimbam. Roman, 1965.

    Raymond Queneau, Hunderttausend Milliarden Gedichte. 1984.

    Henriette Beese/Ludwig Harig/Helmut Scheffel, Marcel Proust, Werke. Frankfurter Ausgabe. Werke I, Bd. 2: Nachgeahmtes und Vermischtes, 1989.

    Herausgeberschaft:

    Christoph Buchwald/Ludwig Harig, Jahrbuch der Lyrik, 2000.

    Werkausgabe:

    Gesamtausgabe, 10 Bde., 2004–2014.

    Bibliografie:

    Werner Jung, Bibliographie Ludwig Harig 1950–2012, 2013.

    Quelle: Deutsche Biographie

    Über Ludwig Harig lesen:

    Monografien und Sammelbände:

    Gerhard Sauder/Gerhard Schmidt-Henkel (Hg.), Harig lesen, 1987.

    Petra Lanzendörfer-Schmidt, Die Sprache als Thema im Werk Ludwig Harigs. Eine sprachwissenschaftliche Analyse literarischer Schreibtechniken, 1990.

    Alfred Diwersy (Hg.), Wörterspiel – Lebensspiel. Ein Buch über Ludwig Harig, 1993.

    Heinz Ludwig Arnold (Hg.), Ludwig Harig (Edition Text+Kritik 135), 1997. (P)

    Benno Rech (Hg.), Sprache fürs Leben, Wörter gegen den Tod. Ein Buch über Ludwig Harig, 1997. (P)

    Werner Jung, „Du fragst, was Wahrheit sei?“. Ludwig Harigs Spiel mit Möglichkeiten, 2002.

    Uta Kutter/Guntram Zürn (Hg.), Im Anfang war das Wort. Literarisches Porträt. Ludwig Harig zum Achtzigsten, 2010.

    Klaus Brill/Benno Rech/Thomas Störmer (Hg.), EntdeckerMagazin 002. Ludwig Harig. Aus dem Leben eines Luftkutschers, 2012.

    Nachrufe:

    Michael Krüger, Nachruf auf Ludwig Harig, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 69 (2018), S. 51–53.

    Tilla Fuchs, Der Luftkutscher. Zum Tod des Schriftstellers Ludwig Harig, in: Deutschlandfunk v. 6.5.2018. (P) (Onlineressource)

    Ulrich Rüdenauer, Der Luftschiffer, in: Die Zeit v. 7.5.2018. (Onlineressource)

    Thomas Steinfeld, Ludwig Harig ist tot, in: Süddeutsche Zeitung v. 7.5.2018. (Onlineressource)

    Dokumentarfilm:

    Ludwig Harig (1927–2018). Sprachspieler und Erzähler des 20. Jahrhunderts. Ein Dokumentarfilm in zwei Teilen v. Karl Prümm/Herbert Stang, 2017, Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarland.

    Quelle: Deutsche Biographie

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    Gründungsveranstaltung am 5. Juni 2025

    Gründungsveranstaltung am 5. Juni 2025

    Einzigartige Zielsetzung

    Förderung des Andenkens an Ludwig Harig

    Unser Engagement gilt der Bewahrung und Förderung des literarischen Erbes von Ludwig Harig.

    Festreden

    Dr. Christian Harig | Präsident der Ludwig Harig Gesellschaft e.V.

    05. Juni 2025

    Alles Toll

    Buchlesung

    22. November 2023

    Kostenloser Eintritt

    Diskussionsrunde

    29. November 2023

    Kostenloser Eintritt

    Poetry Slam

    6. Dezember 2023

    Kostenloser Eintritt

    Aktuelle Ankündigungen

    Neuigkeiten der Ludwig Harig-Gesellschaft

    Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Entwicklungen und Veranstaltungen der Ludwig Harig-Gesellschaft. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu bevorstehenden Treffen, Veröffentlichungen und anderen relevanten Aktivitäten, die das Andenken an Ludwig Harig fördern.

    Unsere Gesellschaft engagiert sich aktiv für die Förderung von Ludwig Harigs literarischem Erbe. Entdecken Sie unsere neuesten Projekte und Initiativen, die darauf abzielen, sein Werk in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu bewahren.

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    Ludwig Harig – Der große Erzähler aus dem Saarland

    Ludwig Harig gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen des Saarlandes. Kaum ein anderer Autor hat die Region mit seinen Werken so nachhaltig geprägt – sowohl im literarischen Diskurs als auch im kollektiven Selbstverständnis der Saarländerinnen und Saarländer. Mit seinen autobiografisch geprägten Romanen, seiner Experimentierfreude in der Sprache und der ironisch-hintergründigen Hommage an seine Heimat wurde Harig zu einer Identifikationsfigur – und zugleich zu einem literarischen Brückenbauer zwischen Region und Welt.

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