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Die „Hausparty“ bzw. das Veranstaltungsformat im Haus Harig soll den 99. Geburtstag als Anlass nutzen, um einen niederschwelligen, zugleich aufmerksamkeitsstarken Auftakt für die Jubiläumsjahre zu schaffen.
Ziel ist es, das Haus als symbolischen Ort stärker sichtbar zu machen und gleichzeitig potenzielle Unterstützer (Sponsoren, Partner) für zukünftige Projekte zu gewinnen.
Ein zentrales Element ist dabei auch das Storytelling rund um den Ort selbst sowie die Verbindung von persönlicher, literarischer und regionaler Geschichte.
Der „Lesezug“ ist ein öffentlich sichtbares Kulturprojekt im Nahverkehr, das Literatur von Ludwig Harig in den Alltag der Menschen bringt. Ein Zug der Saarbahn soll temporär als literarischer Raum gestaltet werden.
Die Idee verbindet Literatur, Mobilität und Öffentlichkeit und nutzt den Anlass des 100. Geburtstags sowie das 30-jährige Jubiläum der Saarbahn (2027).
Ein musikalisch-literarisches Hauskonzert mit Liedern auf Texte von Ludwig Harig (z. B. durch Hans Bollinger und Mitwirkende) soll als kultureller Höhepunkt im Jubiläumsjahr dienen.
Das Format verbindet Musik, Literatur und Performance und knüpft an bestehende Netzwerke sowie frühere Ideen (z. B. „Begegnung auf der Grenze“) an.
Die Stadtbücherei im Umfeld des Salzbrunnenhauses soll als niedrigschwelliger Veranstaltungsort für Lesungen, Gespräche und kleinere Formate dienen.
Durch die gute Zugänglichkeit eignet sich der Ort besonders für regelmäßige Veranstaltungen und Kooperationen.
Stärkung der lokalen Verankerung
Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.
Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.
Die „Urweiler Elegie“ soll im Rahmen einer gestalterisch überarbeiteten Neuauflage neu zugänglich gemacht werden.
Im Fokus stehen dabei sowohl inhaltliche als auch ästhetische Aspekte der Präsentation.
Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.
Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.
Die schulische Verankerung des Werks von Ludwig Harig ist ein zentraler Hebel, um jüngere Generationen zu erreichen und langfristige Wirkung zu erzielen.
Dabei geht es sowohl um curricularen Bezug als auch um projektbasierte Formate.
Ihre Spende hilft uns, das literarische Erbe von Ludwig Harig zu bewahren und unsere Projekte zu erweitern. Jeder Beitrag zählt!
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Seit 2018 organisieren der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, zusammen mit den saarländischen Mitgliedsbuchhandlungen und Verlagen, das Literaturfestival erLESEN. Schnell hat sich erLESEN zu einem Literatur-Event mit Ausstrahlung weit über das Saarland hinaus etabliert. Bekannte Namen der deutschen Literaturszene lesen bei den mittlerweile ca. 40 Veranstaltungen des Festivals neben vielen saarländischen Autoren.
Der SR als Medienpartner garantiert große Aufmerksamkeit für das Festival, ebenso wie die ausführliche Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung.
Diese anhaltend große mediale Aufmerksamkeit wollen wir mit der Teilnahme an erLESEN 2027 für uns nutzen.
Zusammen mit der Partnerbuchhandlung „Buchhandlung am Markt“ wollen wir vom 19.04. – 24.04.2027 im KuBa – Kulturzentrum am Eurobahnhof eine „Ludwig-Harig-Lounge“ einrichten.
Geplant sind:
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Ludwig Harig zählt zu den wichtigsten saarländischen Autoren der Nachkriegszeit. Sein Werk zeichnet sich durch Sprachbewusstsein, politische Reflexion und formale Experimentierfreude aus. Dennoch ist seine literarische Präsenz im öffentlichen Bewusstsein heute rückläufig, insbesondere bei jüngeren Generationen.
Das Projekt „Harig lesen – Geschichten neu entdecken“ möchte dies ändern, indem es die Texte Ludwig Harigs in einen neuen, lebendigen Kontext stellt. Leserinnen und Leser – ob literarisch interessiert, wissenschaftlich forschend oder einfach neugierig – sind eingeladen, ihre persönliche oder analytische Auseinandersetzung mit Harigs Werk in Form von kurzen Beiträgen, Essays, Videos oder Audiobeiträgen einzureichen.
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Saarbrücker Zeitung 16.04.26
Lyrik:
Zustand und Veränderungen, 1963.
Hundert Gedichte. Alexandrinische Sonette, Terzinen, Couplets und andere Verse in strenger Form, 1988.
Prosa:
Reise nach Bordeaux, 1965.
Sprechstunden für die deutsch-französische Verständigung und die Mitglieder des Gemeinsamen Marktes. Ein Familienroman, 1971.
Allseitige Beschreibung der Welt zur Heimkehr des Menschen in eine schönere Zukunft, 1974.
Die saarländische Freude. Ein Lesebuch über die gute Art zu leben und zu denken, 1977, Neuausg. 1982, Taschenbuchausg. 1983.
Der kleine Brixius. Eine Novelle, 1980.
Rousseau. Der Roman vom Ursprung der Natur im Gehirn, 1978, Neuausg. 1981, 1998.
Ordnung ist das ganze Leben. Roman meines Vaters, 1986, Neuaufl. 1987, Taschenbuchausg. 1989 u. ö.
Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Roman, 1990.
Wer mit den Wölfen heult, wird Wolf. Roman, 1996.
Und wenn sie nicht gestorben sind. Aus meinem Leben, 2002.
Kalahari. Ein wahrer Roman, 2007.
Wie die Wörter tanzen lernten. Eine erlebte Poetik, mit Bildern v. Franz Zauleck, 2009.
Essays:
Das Rauschen des sechsten Sinnes. Reden zur Rettung des Lebens und der Literatur, 1985.
Begleitessay zu Vercors Das Schweigen des Meeres, 1999.
Hörspiele:
Stilübungen. 99 Variationen über ein Thema von Raymond Queneau, SR 1957, Regie: Albert Carl Weiland.
Das Geräusch, SDR 1963, Regie: Oskar Nitschke, als Buch 1965.
Das Fußballspiel, SR/SWF 1966, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Enno Dugend/Helmut Fackler, als Buch 1967.
Starallüren, SR/SDR1966, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Heinrich Konietzny, als Buch 1967.
Ein Blumenstück, SR/HR/SDR/SWF 1968, Regie: Hans Bernd Müller, als Buch 1969.
Max Bense/Ludwig Harig, Der Monolog der Terry Jo, SR/RB 1968, Regie: Klaus Schöning.
Staatsbegräbnis 1, SR/WDR 1969, Regie: Johann M. Kamps, als Buch 1969.
Entstehung einer Wortfamilie, BR/WDR 1972, Regie: Heinz Hostnig.
Staatsbegräbnis 2, SR/WDR 1973, Regie: Ludwig Harig.
Ein Blumenstück, NDR/WDR 1979, Regie: Heinz Hostnig.
Simplicius Simplicissimus (nach Grimmelshausen), SFB/WDR 1984, Regie: Heinz Hostnig, Komposition: Espe, als Buch 1997.
Drei Männer im Feld, WDR 1986, Regie: Hans Gerd Krogmann. (auch Sprecher)
Amol is gewen a Jiddele, WDR 1988, Regie: Norbert Schaeffer, Komposition: Espe.
Übersetzungen:
Eugen Helmlé/Ludwig Harig, Raymond Queneau, Heiliger Bimbam. Roman, 1965.
Raymond Queneau, Hunderttausend Milliarden Gedichte. 1984.
Henriette Beese/Ludwig Harig/Helmut Scheffel, Marcel Proust, Werke. Frankfurter Ausgabe. Werke I, Bd. 2: Nachgeahmtes und Vermischtes, 1989.
Herausgeberschaft:
Christoph Buchwald/Ludwig Harig, Jahrbuch der Lyrik, 2000.
Werkausgabe:
Gesamtausgabe, 10 Bde., 2004–2014.
Bibliografie:
Werner Jung, Bibliographie Ludwig Harig 1950–2012, 2013.
Quelle: Deutsche Biographie
Monografien und Sammelbände:
Gerhard Sauder/Gerhard Schmidt-Henkel (Hg.), Harig lesen, 1987.
Petra Lanzendörfer-Schmidt, Die Sprache als Thema im Werk Ludwig Harigs. Eine sprachwissenschaftliche Analyse literarischer Schreibtechniken, 1990.
Alfred Diwersy (Hg.), Wörterspiel – Lebensspiel. Ein Buch über Ludwig Harig, 1993.
Heinz Ludwig Arnold (Hg.), Ludwig Harig (Edition Text+Kritik 135), 1997. (P)
Benno Rech (Hg.), Sprache fürs Leben, Wörter gegen den Tod. Ein Buch über Ludwig Harig, 1997. (P)
Werner Jung, „Du fragst, was Wahrheit sei?“. Ludwig Harigs Spiel mit Möglichkeiten, 2002.
Uta Kutter/Guntram Zürn (Hg.), Im Anfang war das Wort. Literarisches Porträt. Ludwig Harig zum Achtzigsten, 2010.
Klaus Brill/Benno Rech/Thomas Störmer (Hg.), EntdeckerMagazin 002. Ludwig Harig. Aus dem Leben eines Luftkutschers, 2012.
Nachrufe:
Michael Krüger, Nachruf auf Ludwig Harig, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz 69 (2018), S. 51–53.
Tilla Fuchs, Der Luftkutscher. Zum Tod des Schriftstellers Ludwig Harig, in: Deutschlandfunk v. 6.5.2018. (P) (Onlineressource)
Ulrich Rüdenauer, Der Luftschiffer, in: Die Zeit v. 7.5.2018. (Onlineressource)
Thomas Steinfeld, Ludwig Harig ist tot, in: Süddeutsche Zeitung v. 7.5.2018. (Onlineressource)
Dokumentarfilm:
Ludwig Harig (1927–2018). Sprachspieler und Erzähler des 20. Jahrhunderts. Ein Dokumentarfilm in zwei Teilen v. Karl Prümm/Herbert Stang, 2017, Landesinstitut für Pädagogik und Medien, Saarland.
Quelle: Deutsche Biographie
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Unser Engagement gilt der Bewahrung und Förderung des literarischen Erbes von Ludwig Harig.
05. Juni 2025
Alles Toll
22. November 2023
Kostenloser Eintritt
29. November 2023
Kostenloser Eintritt
6. Dezember 2023
Kostenloser Eintritt
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Entwicklungen und Veranstaltungen der Ludwig Harig-Gesellschaft. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu bevorstehenden Treffen, Veröffentlichungen und anderen relevanten Aktivitäten, die das Andenken an Ludwig Harig fördern.
Unsere Gesellschaft engagiert sich aktiv für die Förderung von Ludwig Harigs literarischem Erbe. Entdecken Sie unsere neuesten Projekte und Initiativen, die darauf abzielen, sein Werk in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu bewahren.
Ludwig Harig – Der große Erzähler aus dem Saarland
Ludwig Harig gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen des Saarlandes. Kaum ein anderer Autor hat die Region mit seinen Werken so nachhaltig geprägt – sowohl im literarischen Diskurs als auch im kollektiven Selbstverständnis der Saarländerinnen und Saarländer. Mit seinen autobiografisch geprägten Romanen, seiner Experimentierfreude in der Sprache und der ironisch-hintergründigen Hommage an seine Heimat wurde Harig zu einer Identifikationsfigur – und zugleich zu einem literarischen Brückenbauer zwischen Region und Welt.
Ausgangspunkt und Idee Die „Hausparty“ bzw. das Veranstaltungsformat im Haus Harig soll den 99. Geburtstag als Anlass nutzen, um einen niederschwelligen, zugleich aufmerksamkeitsstarken Auftakt für die Jubiläumsjahre zu schaffen. Ziel ist es, das Haus als symbolischen...
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